![]() |
||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||
| Übersicht | ||||||||||||||||
| Aktuelles im Gästebuch | ||||||||||||||||
| Gedenkstätte bei Hirzenhain. | ||||||||||||||||
![]() |
Etwa 500 Meter hinter dem Ortschild steht rechts am Straßenrand am Eingang eines Waldweges ein Hinweisschild zur Gedenkstätte. Nach 180 m. findet sich im Waldesrand ein Sandsteinkreuz. Die Tafeln zeugen von etwas Unvorstellbarem, einem Massenmord: |
![]() |
||||||||||||||
| An dieser Stelle wurden in den Morgenstunden des 26.März 1945 81 Frauen und 6 Männer aus rassistischen Gründen von einem SS-Kommando ermordet. Die 87 Ermordeten - Deutsche, Russinnen, Französinnen, Polinnen, eine Luxemburgerin und viele für immer Unbekannte- waren Gefangene eines einen Kilometer von hier gelegenen sogenannten "Arbeitserziehungslagers" der Gestapo, einer Vorstufe der Nationalsozialistischen Vernichtungslagers. Als Häftlinge der Gestapo fertigten sie -ausgebeutet und erniedrigt- in der angrenzenden Fabrik Panzerteile. |
||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||
| Dieses Sandsteinkreuz war ursprünglich Teil der 1945 errichteten Gedenk- und Begräbnisstätte für die 87 Ermordeten mitten in Hirzenhain. 1959/60 wurden die Ermordeten auf die Kriegsgräberstätte im Kloster Arnsburg umgebettet, die Gedenkstätte aufgelöst. Dabei fand das Kreuz einen Platz auf dem Friedhof. 1990 fasste die Gemeindevertretung von Hirzenhain den Beschluss dieses Kreuz dort aufzustellen, wo es hingehört, am Ort des Massenmordes. |
||||||||||||||||